Wenn Sie planen, nach Spanien zu ziehen und Ihr vierbeiniger (oder gefiederter) Begleiter mitkommt, werden Sie erfreut sein zu erfahren, dass Spanien eines der haustierfreundlichsten Länder Europas ist. Etwa die Hälfte der spanischen Haushalte hat Haustiere, und die Kultur, Tiere als Familienmitglieder zu behandeln, ist tief verwurzelt.
Spanier nehmen ihre Haustiere ernst. Hunde sind die beliebtesten Begleiter. Was Neuankömmlinge überraschen mag, ist wie integriert Haustiere im Alltag sind. Es ist völlig normal, seinen Hund auf eine Restaurantterrasse mitzubringen oder Wassernäpfe vor Geschäften zu finden.
Spanien erkennt Haustiere rechtlich als empfindungsfähige Wesen an, mit starkem Schutz gegen Misshandlung und Vernachlässigung. Bei Scheidungsverfahren können Gerichte jetzt über das Sorgerecht für Haustiere entscheiden.
Besitzer als potenziell gefährlich eingestufter Rassen benötigen: psychologische Bewertung, spezielle Haftpflichtversicherung, Maulkorb und kurze Leine im öffentlichen Raum sowie eine spezielle Lizenz.
Spanien hat eine starke Adoptionskultur. Der Prozess umfasst: Bewerbung, Interview und Hausbesuch, begleitetes Kennenlernen, Adoptionsgebühr (130–250€) und Nachbetreuung.
Spanien verfügt über eine ausgezeichnete tierärztliche Infrastruktur. Haustierversicherung ist nicht verpflichtend, wird aber immer beliebter.
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